Orgeln und Positive


>> Orgelprojekt im S t o c k w e r k®

>> Positiv, 4 Register

>> Chororgel, I + P, 8 Register

>> Claviorganum / II-manualig

>> Continuo-Truhe, Süddeutsch

>> Truhenorgel, 3 Register, Italienisch



Hier präsentieren wir Ihnen Orgeln und kleine kammermusikalische oder dem Continuospiel dienende Instrumente, nach eigenen freien oder nach historisch angelehnten Entwürfen und Klangkonzeptionen.



Orgelprojekt im S t o c k w e r k® zurück



Disposition Stockwerk

Basis: Duisburg – Walsum , Faust 1953

I. Manual
Prinzipal
Gemshorn
Oktave
Nachthorn
Mixtur 4f
Dulzian






1 1/3´
16´
II. Manual
Gedeckt
Rohrflöte
Oktave
Nasat
Scharf 3f
Tremulant auf II+ Streichergruppe





1 1/3´
2/3´

Pedal
Subbaß
Offenbaß
Choralbaß
Quintadena
Dulzian

16´



16´(Trans.)

Erweiterungen: Harder-Völkmann 2005-08

III. Manual:
(ohne eigene Klaviatur)
Akkordeon
Gambette
Hörnlein
Flageolett
Glöckleinton



16´, 8´, 8´,8´



1/2´


-Windschweller

2fach

3fach
zu I:
(virtuell aus Aliquotreihen)
Akuta



4/7´


4fach
zu II:
(virtuell aus Aliquotreihen)
Buntzymbel



8/19´


2fach
Zum Pedal:
(teils virtuell, teils real)
Rauschbaß
Hintersatz


2 2/3´
5 1/3´


6fach
3-4fach

Den Teilwerken frei zuschaltbar aus 12 Multiplex-Grundreihen auf Einzelkanzellenladen
Diese Reihen sind mit einer elektronischen Tonlochkompensation ausgestattet, die einen Wiederanschlag einer bereits geschalteten Tonsteuerung bewirkt.

1.-3. Streicher
Violon
Salizional
Cello
Gamba
Vox coelestis
Violine


16´
16´





1. Reihe
3. "
1. "
2. "
3. "
1. "
4. Flöten
Untersatz
Flötbaß
Hohlflöte
Traversflöte
Zartflöte
Quinte
Flute harm.


32´
16´



2 2/3´

4. Reihe






5.+6. Trompeten
Posaune
Trompete
Clarine
Liebl. Trompete


16´



5. Reihe


6. Reihe
7.+ 8. Solo - Zungen
Schalmei
Schalmei
Krummhorn
Tremulant Schalmei/Krummhorn







7. Reihe

8. Reihe
9.-12. Aliquoten:
(als reingestimmte Multiplexreihen )
Quinte / Nasat
Terz
Septime
None



5 1/3´, 2 2/3´, 1 1/3´
3 1/5´, 1 3/5´, 4/5´
2 2/7´, 1 1/7´
8/9´


9. Reihe
10. Reihe
11. Reihe
12. Reihe
Perkussion:
Glockenspiel
Marimbaphon
Piano



8´ab c
16´, 8´,4´



Anschlag per Tritt schwellbar


Koppeln

Hier ist ein
virtuelles III. Manual angelegt, das es ohne vorhandene eigene Klaviatur erlaubt, aus den ergänzenden Multiplexreihen ein eigenes Manual zusammenzustellen. Dieses läßt sich einerseits wie gewohnt zu allen Werken oder aber auf den „2nd touch“ im I. Manual koppeln (ein zweiter , tieferliegender Anschlagspunkt der Klaviatur, der der Akzentuierung einzelner Noten dient), andererseits auf der Klaviatur des II. Manuals im Wechsel (nicht gekoppelt) mit diesem schalten.

Die beiden Externkoppeln dienen der Ansteuerung nicht orgelimmanenter Klangerzeuger (Synthesizer etc.) über eine MIDI-Schnittstelle. Der Koppel Extern1 stehen dabei freie, einem mobilen Fernwerk zuweisbare Registerschaltungen zur Verfügung

I –P II–P III–P Extern1–P Extern2–P
II – I II – 2nd touch III – I III – 2nd touch Extern1–1
I – II P - II III – II III = II Extern1 – II
Extern1 – III Extern2 – II




Ziel des privaten Orgelprojekts im „Stockwerk“ - einem Bürokomplex des Eigentümers Christian Stock in Gröbenzell bei München - war es von Beginn an , im säkularen, nichtsakralen Rahmen ein Werk sowohl für die Aufführung von sinfonischer Orgelromantik , von für Orgel bearbeiteten großen Orchesterwerken als auch von modernster Orgelliteratur bis hin zu Unterhaltungsmusik zu schaffen. In der Regel bedarf die Interpretation dieser Literatur eine Orgel solcher Ausmaße, wie sie nur in Konzertsälen und großen Kirchenbauwerken anzutreffen ist.
Das Instrument soll dabei einerseits vom Orgelinterpreten im Konzert bespielbar , andererseits im täglichen Gebrauch auch mittels aufgezeichneter Datenträger selbstspielend einsetzbar sein. Darüberhinaus war es Bedingung, daß es sich in Gestalt, Umfang und Klangkraft harmonisch in den gegebenen Raum einfügt.

Der Weg, ein doch kompaktes Instrument mit gleichwohl orchestralem Klangvolumen zu entwickeln, lag im Rückgriff auf Bauprinzipien, die zu Beginn des letzten Jahrhunderts im englischen Orgelbau (hier ist vor allem der wichtige Orgelbauer Robert Hope-Jones zu nennen ) gefunden und in den 20er Jahren für die der Unterhaltungsmusik und Filmbegleitung dienende Kinoorgel eingesetzt wurden.

Auch hier war es angestrebt, auf eingeschränktem Raum sinfonische Wirkung zu erreichen – bei ausgeprägtem Klangfarbenreichtum. Man bediente sich des sogenannten
„Multiplexsystems“ , daß aus einer begrenzten Zahl von Pfeifen–Grundreihen durch differenzierten multifunktionalen Einsatz eine Vielzahl von Registern als sogenannte „Auszüge“ gewinnt. Die einzelne Pfeife wird zur Ersparnis von Platz und Material in verschiedenen Registern mehrfach verwendet. So erhält man auf begrenztem Raum ausreichende Klangmassen, die sich zu mannigfaltigen Farbnuancen zusammenstellen lassen.

Um gewisse musikalische Einschränkungen dieses Systems für das akkordische Spiel der klassischen Musik - bedingt durch die mehrfache Verwendung des Klangmaterials (Mensurparallelität der Auszüge, Tonlöcher bei sich kreuzenden Stimmen) – auszugleichen, entschieden wir uns, eine
traditionelle Kirchenorgel mittlerer Größe in die Anlage zu integrieren.

Nach etwa einjähriger Suche fiel die Entscheidung zu Gunsten einer
„Faust“-Orgel von 1953, die bei guter restaurierungswürdiger Substanz und zu guten Konditionen in Duisburg erstanden werden konnte. Ihre 16 Register stehen auf elektropneumatischen Taschenladen und stellen quasi die Basis und den klanglichen Hintergrund des neu konzipierten Instruments dar.

Um diese herum wurden diverse Multiplexreihen auf
rein-elektrisch gesteuerten Kegelladen und Hängeventilladen disponiert, die weitere 43 Register in Auszügen bereitstellen – bereichert durch zwei Tremulanten , die eine singende Modulation des Klanges ermöglichen.

Diese neuen Elemente erweitern das Spektrum des Instruments um
voluminöse Bässe, kraftvolle Trompeten und farbenreiche Solostimmen und Aliquote, die der rein dem Ritus dienenden „Faust“-Kirchenorgel fehlten und diese Orgel erst zu einem konzertfähigen Werk machen.

Die integrierten Instrumente
Akkordeon und Piano sowie die Perkussion, alles vom Spieltisch angesteuert, runden das orchestrale Konzept ab.



Die beiden Teilwerke wurden zu einem neuen klanglich- musikalischen und architektonisch-räumlichen Gesamtkonzept verbunden. Sie stehen auf komplett neu angelegter Windversorgung und schalttechnischer Steuerung nach klangfuntionalen Überlegungen über den Raum aufgefächert - und bieten in weitgehend offener Bauart bewußt Einblick in die technische Komplexität des Instruments Orgel.

Anregung boten hierbei die
„offenen Prospekte“ ,wie sie von Johannes Klais in den 30er-40er Jahren des letzten Jahrhunderts gestaltet wurden.

Zur Verwirklichung der vielschichtigen – und in dieser Kombination zweier Systeme noch nicht angewandten – Orgelsteuerung wurde in Kooperation von dem Elektronikfachmann
Jürgen Scriba und dem Orgelbaumeister Markus Harder-Völkmann eine gänzlich neuartige Schaltelektronik entwickelt.

Diese kann ihre Information sowohl durch den Organisten
vom Spieltisch aus als auch autonom vom Datenträger beziehen. Als Übertragungsbasis dient ein MIDI-Bus-System. Damit ist die Kompatibilität zu diesem weit verbreiteten und kostengünstigen Steuer- und Speicherformat gegeben.


In ihrem modularen Aufbau ermöglicht sie jederzeit eine Erweiterung des Instruments um neue Klangfarben (ob weitere klassische Orgelregister, Perkussion, Klavier u.a.m.) und externe Klangerzeuger (Sythesizer) – und stellt so ein der musikalischen Weiterentwicklung offenes System dar.

Siehe hierzu auch „Stockwerk“-Spieltisch und www.kunst-im-stockwerk.de
sowie ausführliche Beschreibungen in Wikipedia.





Positiv, 4 Register zurück




- Tonumfang C bis f³
- Schleifenteilung h/c¹

Abmessungen
(Höhe x Breite x Tiefe)
1,96 x 1,21 x 0,82 m
(einschl. Klaviatur)


Die Disposition

Das modern disponierte Instrument ist insbesondere für die kammermusikalische Verwendung ausgelegt. Die Disposition nimmt sowohl auf gute Begleitfähigkeit als auch auf solistische Anforderungen Rücksicht. Sie umfaßt:

I Gedeckt 8', Esche
Baß und Diskant; als grundtöniges Fundament des Plenums und
durchsichtiges Begleitregister

II Flöte 4', Ahorn, konisch, offen
Baß und Diskant; als tragende Melodiestimme mit sanftem Strich

III Prinzipal 2', 75% Zinn
Baß und Diskant; als singend heller klanglicher Mittelpunkt

IV Oktave 1', 75% Zinn
als klare Aufhellung der Baßlage
Kleinmixtur 1 ¹/3' + 1', 60%/75% Zinn
als Klangkrone des Diskantes bei dezenter Farbe

Aufgrund der großzügigen Windversorgung ist eine Erweiterung um ein eigenständiges Pedalregister inklusive Koppeleinrichtung möglich.

Bauliche Ausführung:
- Klaviatur mit Pock- und Ebenholz belegt
- leichte, präzise Spielart
- Registerzüge baßseitig bequem erreichbar
- schnellreagierender und druckstabiler Doppelfaltenbalg
- laufruhiger Winderzeuger im schallgedämpften Motorkasten
- gegen Temperatur- und Feuchtigkeitsschwankungen
unempfindliche Windlade
- Gehäuse aus resonanzförderndem massivem Ahorn in traditioneller
Rahmen- und Füllung-Bauweise

Sämtliche Bauteile sind ausschließlich in eigener handwerklicher Fertigung hergestellt.





Chororgel, I + P, 8 Register zurück




-Tonumfang: Manual C bis g´´´
Pedal C bis f ´
-Schleifenteilungspunkt der
geteilten Register h/c ´
-Pedalkoppel
-Abmessungen
(Höhe x Breite x Tiefe)
2,29 x 2,00 x 0,81
(zzgl. 0,13 Klaviatur) m
-fahrbar ; freistehendes, rundum
als Prospekt gestaltetes Gehäuse


Bitte Bilder anklicken für vergrößerte Darstellung


Die Disposition:

Manual
IGedackt 8´; Baß-/ Diskantteilung
C-f ´ Erle / Fichte, ab fis´ Naturguß
Fundament des Plenums und durchsichtiges Begleitregister
IIGamba 8´; ab c´; 75% Zinn
Als Solostimme mit sanftem Strich oder alternative 8´- Basis
IIIPrinzipal 4´; 75% Zinn
Klar führender Mittelpunkt des Plenums
IVRohrflöte 4´; Baß-/ Diskantteilung ; Naturguß
Weich verschmelzende 4´- Stimme mit charaktervoll färbendem
Teilton
VOktave 2´; 75% Zinn
Dezente Schärfe zur Aufhellung des Plenums, auf gute
Durchzeichnung hin intoniert
VIQuinte 1 1/3´; 60% Zinn
Weich intonierte Aliquote zur Färbung des Plenums und als
dezente Krone von Flötregistrierungen

Pedal
VIISubbaß 16´, Erle / Fichte
Dunkel fundamentierend
VIIIBordunbaß 8´; Erle / Fichte
Transmission aus Gedackt 8´
Führende Durchzeichnung des Pedals
IXPedalkoppel I/P

Bauliche Ausführung:
- Klaviatur mit Pock- und Ebenholz belegt
- leichte, präzise Spielart
- Registerzüge baßseitig bequem erreichbar
- schnellreagierender und druckstabiler Faltenbalg
- laufruhiger Winderzeuger im schallgedämpften Motorkasten
- gegen Temperatur- und Feuchtigkeitsschwankungen
unempfindliche Windladen
- Gehäuserahmen aus massiver Eiche traditionell verzapft ,
Füllungen Erle



Claviorganum / II-manualig zurück



- Tonumfang C –d3
- Variabler Schleifenteilungspunkt
von a/b bis c1/cs1
- Koppeln I/II und II/I
- Transponiereinrichtung
415 / 440 / 465 Hz

Abmessungen (B x H x T)
- Orgel 0,95 x 0.92 x 0,52 m
- Cemb. 0,82 x 0,23 x 2,06 m



Das Claviorganum ist ein Kombinationsinstrument aus Renaissance und Barock , das ein Truhenpositiv mit einem besaiteten Tasteninstrument verbindet. Mögliche Partner sind hier sowohl das Cembalo, als auch Spinett oder Tafelklavier. Verschiedene historische Vorbilder sind in diversen Musikinstrumentensammlungen innerhalb Europas und weltweit erhalten.

In erst Linie dem Continuospiel dienend, besitzt es auch die Kraft solistisch hervorzutreten.

Ein kleines zweimanualiges Instrument – bestehend aus einem 3-registrigen italienisch disponiertenPositiv und einem 2-registrigen italienischen Cembalo – stellen wir hier vor.
Es bietet die Möglichkeit, im Wechsel die spröde Klarheit des Cembalos und die warme Fülle des Orgelklangs gegeneinander auszuspielen, aber auch, beide Farben gekoppelt miteinander zu verschmelzen .
Die beiden Instrumente sind durch einfaches Aufstecken des Cembaloteils miteinander verbunden und somit auch getrennt, einzeln oder im Duo vollwertig verwendbar. Der Erfordernis nach verschiedenen Stimmtonhöhen und Temperaturen in der historischen Aufführungspraxis ist mittels einer Transponiereinrichtung und aufwendiger Stimmvorrichtungen Rechnung getragen.
Bei kleinen Abmessungen ist die zerlegte Kombination in jedem normalen Van transportabel.


Die Disposition:

I – Manual Orgel:

I Gedackt 8´,Birnbaum / Fichte
Baß und Diskant; Fundament des Plenums,
zurückhaltendes Begleitregister

II Flöte 4´, Birnbaum / Fichte
Baß und Diskant; kubisch offen zur klaren Durchzeichnung
der Orgelpassagen

III Prinzipal 8´,75% Zinn
Diskant; zweite 8´-Basis auch zur Voce humana auf
Schwebung stimmbar

II – Manual Cembalo:

I 8´ Prinzipal Messing

II 8´ Nasat Messing (auch als 4´ möglich)

Bauliche Ausführung:
- Klaviaturen in Buchsbaum und Ebenholz belegt
- Leichte , präzise Spielart; Truhenorgel mit direkter
- Stechermechanik ohne Wellenbrett
- Schiebekoppeln
- Registerzüge der Orgel und des Cembalos baßseitig bequem erreichbar
- Laufruhiger Winderzeuger und druckstabiler Faltenbalg in schallgedämmten Sitzkasten integriert
- Orgelgehäuse aus repräsentativen Birnbaum, Cembalo aus Zypresse mit Birnbaumprofilen - komplett mit
hochwertiger historischer Bernsteinlackpolitur
- Gg. Temperatur – und Feuchtigkeitsschwankungen unempfindliche Windlade
- Durch einfache Steckverbindungen in drei Teilen leicht transportabel und in wenigen Minuten zusammengesetzt

Selbstverständlich bieten wir den Bau von Claviorgani auch in anderer regionaler Auslegung– in flämischer, französischer, deutscher Tradition – und anderer Disposition und Registerzahl an.




Continuo-Truhe, 1-2 Register, süddeutsch zurück




- Tonumfang: C -g3
- Transponiereinrichtung: 415 / 440 / 465 Hz
- Abmessungen (B x H x T):
Orgel 1,07 x 0,87 (1,02 mit Regal) x 0,31 m
- Gewicht:
61/67 kg ( ohne/mit Regal) + 12 kg (Gebläse im Sitz)

Das Instrument ist in erster Linie für Continuo-Zwecke konzipiert.


Die Disposition:

I Gedackt 8´,Kirschbaum / Fichte
fundamentierendes, zurückhaltendes Begleitregister

Optional:
II Regal 8´, hölzerne Kehlen, Becher in Nußbaum


Bauliche Ausführung:

- Klaviatur in Olive und Ebenholz belegt
- Leichte, präzise Spielart; direkte Stechermechanik ohne Wellenbrett
- Registerschaltungen per Fuß bequem erreichbar
- Laufruhiger Winderzeuger und druckstabiler Faltenbalg im
schallgedämmten Sitzkasten integriert
- Orgelgehäuse aus Rüster/=Ulme ( optional andere Holzarten)
komplett geölt und gewachst
- Gg. Temperatur – und Feuchtigkeitsschwankungen
unempfindliche Windlade
- Durch einfache Steckverbindungen in zwei Teilen leicht
transportabel und in wenigen Minuten zusammengesetzt

Bitte Bilder anklicken für vergrößerte Darstellung





Truhenorgel, 3 Register, italienisch zurück



- Tonumfang C –d3
- Variabler Schleifenteilungspunkt von a/b bis c1/cs1
- Transponiereinrichtung 415 / 440 / 465 Hz
- Abmessungen (B x H x T) 0,95 x 0.92 x 0,52 m


Die Disposition:

I Gedackt 8´,Birnbaum / Fichte
Baß und Diskant; Fundament des Plenums,
zurückhaltendes Begleitregister

II Flöte 4´, Birnbaum / Fichte
Baß und Diskant; kubisch offen zur klaren Durchzeichnung der Orgelpassagen

III Prinzipal 8´,75% Zinn
Diskant; zweite 8´-Basis auch zur Voce humana auf Schwebung stimmbar


Bauliche Ausführung:
- Klaviatur in Buchsbaum und Ebenholz belegt
- Leichte , präzise Spielart mit direkter Stechermechanik ohne Wellenbrett
- Registerzüge baßseitig bequem erreichbar
- Laufruhiger Winderzeuger und druckstabiler Faltenbalg im
schallgedämmten Sitzkasten integriert
- Gehäuse aus repräsentativem Birnbaum mit hochwertiger
historischer Bernsteinlackpolitur
- Gg. Temperatur – und Feuchtigkeitsschwankungen unempfindliche Windlade
- Durch einfache Steckverbindungen in zwei Teilen leicht
transportabel und in wenigen Minuten zusammengesetzt

Selbstverständlich bieten wir den Bau von Truhenorgeln auch in anderer regionaler Auslegung – in flämischer, französischer, deutscher Tradition – und anderer Disposition und Registerzahl an.